Besuch in der zukünftigen Gemeinschaft

Eines der drei Kinder steckt den Kopf zur Tür herein. “Essen? Hunger!”

“Gleich fertig. Wenn du möchtest, darfst du die Teller schon Mal rübertragen.” stolz nimmt die dreijährige die Kinderteller entgegen.

Sie darf helfen, sie hat auch eine Aufgabe. Sie trägt zur Gemeischaft bei.

Das Klappern der Teller ruft die anderen beiden herbei. Auch sie nehmen gerne Geschirr entgegen.

Das bedeutet für uns Zusammenleben in der Gemeinschaft.

Ein großer Topf steht leise blubbernd auf dem Herd. Ein Teil der Erwachsenen sitzt gemeinsam in der Küche, kocht, schnippelt und putzt Salat. Es ist teils ruhig, harmonisch, fast schon meditativ.

Teils typische Hektik beim Kochen, strukturierte Aufteilung von Schneidbrettern, Gemüse und Schüsseln. Gemeinsam kochen für sieben Personen. Heute gibt es Spaghetti-Bolognese mit frischem Gemüse und einem gemischtem Salat.

Eines der drei Kinder steckt den Kopf zur Tür herein. “Essen? Hunger!”

“Gleich fertig. Wenn du möchtest, darfst du die Teller schon mal rüber tragen.” stolz nimmt die dreijährige die Kinderteller entgegen.

Sie darf helfen, sie hat auch eine Aufgabe. Sie trägt zur Gemeischaft bei.

Das Klappern der Teller ruft die anderen beiden herbei. Auch sie nehmen gerne Geschirr entgegen.

“Piep,Piep,Piep. Wir ham uns alle lieb. Jeder isst soviel er kann, nur nicht seinen Nebenmann. Piep, Piep,Piep, wir ham uns alle lieb. Bravo!gut gekocht! Wir klatschen.”

Mit sieben Menschen gemeinsam essen. Nicht nur die Kinder lieben dieses Ritual. Auch den Großen geht das Herz auf. Gemeinschaft. Zugehörigkeit. Wertschätzung.

Was sonst manchmal zu Unmut führen kann, wird von den Kindern mit Freude, mit Bestimmtheit eingefordert: Jetzt geht es ins Bad zum Zähneputzen. Alle drei zusammen. Gekicher. Rangeleien um den besten Platz am Waschbecken. “Hier ich zähneputzen!”

Ein Erwachsener bringt die Kinder ins Bett, hilft ihnen beim Zähneputzen und umziehen.

Die anderen Erwachsenen räumen den Tisch ab, räumen das Geschirr in die Spülmaschine, stellen Knabberkram, Getränke auf den Wohnzimmertisch. Erwachsenenzeit.

“Die Mamas kommen bitte zum Gute Nacht sagen.”

Im Kinderzimmer stehen ein Feuerwehrbett und ein Hochbett. Alle drei Kinder schlafen zusammen. Ich gehe von Bettchen zu Bettchen zu Bettchen und wünsche eine gute Nacht. Seeliges Kinderlächeln. So schön.

Letztens ist die dreijährige auf der Couch bei Mama eingeschlafen und unser Kleiner beim Papa im Gästezimmer.

Der siebenjährige geht ins Kinderzimmer, sieht die leeren Betten und ruft: “Also, alleine schlafe ich sicher nicht!”

Verständnisvolles Lächeln. Wir großen würden auch nicht alleine schlafen wollen. Unser Zwerg braucht gerade eine Extra-Portion Papa. Nach ereignisreichen Tagen kommt er nur schwer runter.

Der siebenjährige kuschelt sich zu seiner Schwester und der Mama auf die Couch.

Ich gehe in den Garten. Atme die kühlere Abendluft genussvoll ein. Manchmal habe ich auch Lust, nochmal in den Pool zu steigen. Diese Stille! Ich bin hochsensibel und darf gut auf mich achten. Erdung. Nach nur wenigen Minuten bin auch ich runtergefahren.

So sehr ich das alles hier liebe: ich bin froh, wenn die untere Wohnung im Haus frei wird, und wir mehr Platz haben. Bis dahin werden noch einige Monate vergehen, wir werden oft herkommen und viel reisen.

Zuhause ist da, wo dein Herz wohnt.

Ich gehe wieder nach Oben. Die Kinder schlafen. Im TV läuft Sascha Grammel. Zum ersten Mal seit einem Jahr freue ich mich über den Fernseher. Wir gammeln zu viert auf der Couch. Quatschen, klönen, lachen. Manchmal ist es auch ganz ruhig. Ein oder zwei Lesen oder spielen Handyspiele. Es darf so Sein, wie es gerade ist. Wie jeder es gerade braucht.

Das bedeutet für uns Reisen und Freiheit

Klönen an Küchentischen ehemaliger onlinebekanntschaften, die wir als Freunde Verlassen, grandiose transformierende coachings gegen Kost und Logis. 😍
Tanzen im Mondenschein mit energetischen Menschen 💗
Urlaub auf dem Bauernhof für unseren kleinen “Jubelzwerg”. 😍
Kerzenlicht in lauen Sommernächten…. Haaaach…. Das wird wunderbar 💗

Es wird ein Regenbogen-Flug 💗 vorbei an Wolkenbergen aus Zuckerwatte, Baden in einsamen Seen,…. 💗Streifen durch Wälder voller Feen und Naturgeister, naturduschen im Sommerregen, gemütlichen Abenden im zelt irgendwo am Strand 💗 nur wir und das Rauschen des Meeres 😍 geselligen Abenden an Feuerstellen mit Gesang und trommeln 💗
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Ich habe so viel Liebe in mir, aber niemand will sie haben.

An alle, die die Fähigkeit zu tiefer Liebe haben und oft enttäuscht werden:
Nie habe ich mich öffentlich so verletzlich und sensibel gezeigt.

An alle, die die Fähigkeit zu tiefer Liebe haben und oft enttäuscht werden:
Nie habe ich mich öffentlich so verletzlich und sensibel gezeigt.

Spannend, was mich in letzter Zeit für Themen erreichen. Themen, die mir von früher schmerzhaft bekannt sind.
Ich habe mit etwa 18 Jahren schon Gedanken und Gedichte verschriftlicht.
Damals lag ich einsam, traurig und sehnsuchtsvoll in meiner Unterkunft.
“Ich habe so viel Liebe. Wo soll ich hin mit all meiner Liebe?” Schrieb ich. “Niemand will sie. Sie wird nur belacht, beschmutzt oder mit Füßen getreten.”

Ich habe diesen Mann so sehr geliebt. Ich liebte ihn mit jeder Faser.
Wenn wir wochenends gemeinsam betrunken aus der Kneipe stürzten, kam er stets mit zu mir. Er war heiß. Er war ein Hengst im Bett. Er war gleichzeitig aber auch sehr liebevoll. Diese liebevolle Art machte mir Wochenende für Wochenende neue Hoffnung.
Wochenende für Wochenende strahlte ich innerlich: ich hatte es wieder geschafft. Wieder kam er mit zu mir.
Er hat vermutlich auch gedacht: und wieder habe ich sie rumgekriegt.
Ein Freund meinte damals zu mir: so kommst du nie über ihn weg. Dieser Mann ist wie eine Droge für dich. Du verhältst dich wie ein Junkie vor dem nächsten Schuss.
Ich habe damals gelacht und gesagt: ICH? Droge? Ich bin es doch, die ihn immer wieder Abschleppt. Ich hab ihn doch voll in der Hand! Wenn, dann ist er süchtig nach mir!

Ja, das dachte ich. Wochenends.
Die Woche über lag ich jeden Tag traurig im Bett und verzehrte mich nach ihm. Die Sehnsucht fraß mich auf. Er meldete sich nie.
Manchmal habe ich mich von der Telefonzelle aus selbst auf dem Handy angerufen, um zu schauen, ob mein Telefon defekt war.

Viele Menschen, männlich und weiblich wenden sich in Heute an mich und schreiben mir ähnliches.

“Ich gebe und gebe, aber es ist scheinbar nicht genug. Er meldet sich nicht und beschwert sich, ich würde klammern”.

Das Muster setzte sich eine ganze Weile fort. Ich war oft nur gut fürs Bett und bemerkte es oft nicht einmal.

Selbst als ich in einer längeren beziehung war, mit 23, ging mein damaliger Freund mehrmals im Monat “kurz zu nem Kumpel” und kam tagelang nicht nach Hause.
Ich verzehrte mich, ich vermisste ihn. Erst war ich ungehalten, dann stinksauer, dann traurig.
War ich so wenig wert, das es nicht nötig war3 , abends wieder heimzukommen oder mir wenigstens Bescheid zu sagen?
Nach so 3 Tagen ging ich ihn meist holen.
“Was hast du denn? Du weißt doch wo ich bin.”
🙄 Ich solle mich nicht so anstellen und nicht so klammern. 🙄
Er war ein Meister der Manipulation und Worte. In Diskussionen kam ich nie gegen ihn an. Er drehte mir die Worte im Mund herum und erzählte mir, ich sei krank. Ich zweifelte an meiner Wahrnehmung. Ich hinterfragte MICH ob ich wirklich überreagierte. Ob ich klammerte und wirklich zu viel von ihm forderte. Ich war zu tiefst verunsichert. Gleichzeitig sagte meine Intuition mir, dass es nicht falsch sein kann, zu erwarten, dass der Partner, mit dem man zusammen wohnt, abends nach Hause kommt oder wenigstens Bescheid sagt. “Das ist halt Carina Mal wieder.” Sagte er oft zu Freunden, wenn ich wütend war. Wenn ich verletzt und traurig war.
Dennoch verzehrte ich mich auch hier mit jeder Faser meines Seins nach ihm.
Ich dachte, ohne ihn müsse ich sterben, zerbrechen.
Ich habe ihn mehrmals rausgeworfen, als es mir reichte. Aber ich kam ohne ihn nicht klar und dachte, ich könne nicht ohne ihn leben.
Bin immer wieder angekrochen. “Da bist du ja wieder.” Sagte er. “Hast du dich wieder eingekriegt?”
Abends nach einer Versöhnung wartete stets gigantischer Sex auf mich. Er war regelrecht animalisch. Er hinterließ großzügig gewisse spuren und gab damit an. Für so 14 Tage glänzten meine Augen wieder. Seine auch. Aber es hielt nie lange an, bis ich “halt Carina Mal wieder” war.
Während ich das schreibe, kommt die Trauer und die Verlassenheit wieder wie hoch.
Ich war sein Spielball. Irgendwie wusste ich es, aber irgendwie dachte ich auch, ich wäre wohl wirklich krank.
Meine Mitbewohnerin hat mich irgendwann befreit. Es hat lange gedauert, bis ich es als Befreiung sehen konnte, dass sie sich von ihm schwängern lies. Ich hatte schon früh einen Kinderwunsch, aber mir war immer klar, das ich mit diesem Mann kein Kind wollte.
Die beziehung zwischen den beiden hat nicht sehr lange gehalten. Aber doch eben lange genug, um über ihn wegzukommen.

Als ich langsam wieder zu mir fand, wieder zu Selbstvertrauen kam, beschloss ich, das nie wieder Männer so mit mir umgehen würden. Nie mehr. Die Kriegerin in mir war zurück.
Es gab schon noch 2-3 Rückfälle, ja.

Der darauf folgende Mann zeigte mir, dass Liebe ehrlich sein kann. Tief. Verbindend. Nah. Bestärkend. “Du schaffst das schon.” Sagte er oft zu mir, wenn ich zweifelte. Er war überzeugter von mir als ich.
Dennoch hat die Partnerschaft nur 2 Jahre gehalten. Irgendwann gingen die Interessen und Zukunftswünsche klaffend weit auseinander.

Ich versank im irgendwo. Ich war eine Feder im wind. Aber ich lebte. Gefühlt zum ersten Mal.
Ich entwickelte ein Gefühl dafür, was ich wirklich wollte und wie ich es erreichte.
“Werde jemand, den man gerne liebt.”
Werde frei und unabhängig, lerne für dich selbst einzustehen. Und verzeih dir, wenn es Mal anders läuft.” Las ich in einem Buch.
Erfülle und nähre dich selbst. Irgendwie klang das gut.
Ich beschloss, frei und unabhängig zu sein und mein Leben jetzt selbst zu leben. Ich beschloss, das ich niemanden mehr an meiner Seite brauchte. Ich beschloss, erwachsen zu sein und den Moment zu leben. Und genau das tat ich.
Mein bester Freund -online- begleitete mich. Wir hatten uns lange nicht gesehen. Er kannte meine Fehler, meine schwächen, er blickte auf den Grund meiner Seele. Er wohnte weit weg.
Wir trafen uns wieder auf drängen von Freunden. Ich sah ihn – und wie unsere Freunde schon geahnt hatten- es machte Peng. Es durchfuhr mich wie ein Stromschlag.
Mit Michael ist es irgendwie einfach. Topf und Deckel. So vertraut. So nah. “Ihr wirkt wie eine Einheit” hören wir oft. “Ihr seid ein Wir-paar”. Euch gibt es nur im Doppelpack. Auch nach sieben Jahren noch. Mittlerweile verheiratet und Eltern. 💗

Egal, wie oft du verzweifelst. Egal, wieviele Tränen du wegen einem Menschen vergießt:
Der Mensch, der wirklich zu dir passt, der dich aufrichtig liebt, wird niemals wollen, dass du wegen ihm weinen musst. 💗