Wie ich mit klappernden Zähnen vor Wut in der Fußgängerzone stand

Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Ich war mit unserem Freigeist im Kinderwagen unterwegs in der Fußgängerzone und wollte gemütlich in einem Straßencafe einen Latte trinken.

Wir trafen mehrmals eine psychisch kranke Frau, die mit sich selbst redete. Als ich im Cafe saß und mit meinem Baby shakerte, kam sie auf uns zu, sah voller Verachtung in den Kinderwagen, starrte mich an und sagte etwas Beleidigendes zu meinem Baby.

Mein Blutdruck war in dem Moment gefühlt auf 240. Wie konnte sie es wagen? Mein Impuls war es, ihr eine reinzuhauen. Ganz richtig. Ich wollte ihr eine klatschen. Meine Zähne klapperten vor Wut. Meine Fäuste waren geballt.

Sie war weitergelaufen. Für einen Moment schaute ich zwischen Kinderwagen und ihr hin und her. Und dann besann ich mich. Ich sah ihr nach und dachte: “Die arme Frau. Sie ist so krank, dass sie, Selbstgespräche führend, durch die Innenstadt läuft. Vielleicht würde sie sich auch ein Kind wünschen und hat nie die Stabilität dazu erreicht oder den passenden Mann gefunden? Sie ist locker 45 Jahre alt, sie wird nie die Möglichkeit bekommen, Kinder zu haben.”

Und dann… sah ich mir die Straßenlaternen an. Ganz bewusst. Zentriert. So, als würde ich sie zeichnen wollen. Welch gemütliche Atmosphäre sie schufen. Ganz auf alt getrimmt, als wären es Laternen mit einer Kerze, wie früher.

“Bitte sehr, Ihr Latte!”, Unterbrach mich die Bedienung. “Oh, Ihr Baby ist eingeschlafen. Wie süß.”

Noch leicht verdaddert schaute ich sie an. “Ja, er ist ein wunderbarer Junge.” Und plötzlich… war ich völlig entspannt.

Das sind Möglichkeiten aus der Achtsamkeit. Achtsamkeit kommt aus dem Zen-Buddhismus. Das kann man lernen. Bei uns – online- ab morgen. Unser Onlinekurs “Spüre dich selbst und sei präsent im Alltag” startet morgen am 6.2. und wir haben noch freie Plätze. Wir begleiten dich über 7 Wochen in Achtsamkeit und Präsenz.

Aufgrund der aktuellen Situation bieten wir unsere Kurse zu individuellen Preisen an. Schreib und einfach eine Email und mach uns ein Angebot: info@glanz-reise.de

Du darfst dich erinnern und dir deine Träume nach Hause holen

Die meisten Dinge, die du gerade vermisst, sind Dinge, Menschen und Tätigkeiten, Erlebnisse, die du bereits kennst.
Vermissen kannst du nur Bekanntes. Träume sind Sehnsüchte und Wünsche. Individual-Bedürfnisse.
Höre nie auf zu träumen, egal wie dunkel es draußen gerade scheint.
Aber was noch wichtiger gerade ist: Zehre von positiven Erinnerungen.

Du vermisst das Meer? Dann kennst du es bereits. Schließe die Augen und erinnere dich an deinen letzten Tag am Meer. Das Rauschen der Wellen. Die Weite. Die Freiheit. Vielleicht die salzige Luft und den Sand zwischen deinen Zehen? Wer war bei dir? Warst du alleine? War es warm oder war es vielleicht sogar ein stürmischer Tag?

Ich verrate dir ein Geheimnis aus der Hirnforschung. Dein Gehirn kennt den Unterschied zwischen Realität und Vorstellung nicht. Es werden die gleichen Emotionen, Hormone und Signale gesendet. als stehst du am Meer. Ohne die Bewertung, was gerade alles nicht geht, rein in der Empfindung, was du am Meer fühlst.
Schließe die Augen und fahre gedanklich genau dorthin. Durchlebe all die positiven Empfindungen noch einmal. Tauche tief in die Gefühle ein und integriere sie neu.
Denn in Gedanken bist du frei…

Entspannung ist das A und O

Wie wärs mit beruhigenden Piano-Klängen von Wolfgang Weiß?

Wir freuen uns innerhalb unserer Möglichkeiten als Medienverlag und – Vertrieb euch das brandneue Album präsentieren zu dürfen

Hier gehts direkt zur Hörprobe und zum Shop

Mit Begeisterung spricht er von seinem Studium der Kirchenmusik, das ihm alle Möglichkeiten der künstlerischen und beruflichen Betätigung eröffnete. Als Domkantor hat er in Wetzlar gearbeitet, war Organist und Chorleiter in Frankfurt und gibt nach wie vor Unterricht an der Waldorfschule in Bad Nauheim.

Doch war schon früh der Wunsch nach freiberuflicher Unabhängigkeit so groß, dass solche festen Standbeine in seinem Leben nicht den größten Teil ausmachen.

Improvisation, Jazz, Gesang – bei diversen Engagements lebt Weiß sein Faible und sein Können aus, nun hat er seine musikalischen Welten erstmals in eine CD gepresst. Überwiegend in der “wirklichen Stille” der Nacht entstanden die Stücke wie “Geburt des Lichts”, “Wanderung im Traumland” oder “Bei Vollmond”. Melodien, die umgehend den Weg finden in die Herzen der Zuhörer, die den Wunsch offenbaren, “das Unaussprechliche” herauszulassen, in geistig-emotionale Verbindung mit der Sphäre zu treten. Warum gerade jetzt eine CD, wo er doch all die Jahre Gelegenheit dazu gehabt hätte? Den Anstoß gab das Festival of Arts der Bad Nauheimer Fotografin und Künstlerin Jemanda. Wolfgang Weiß begleitet sie seit geraumer Weile beim Gesang, erhielt von ihr die Einladung, bei ihrem Festival zum zehnjährigen Bestehen des Studios Jemanda mitzumachen. Um den Besuchern nicht nur Livemusik zu präsentieren, sondern auch etwas für Zu Hause mitzugeben, entwickelte Wolfgang Weiß aus dem improvisatorischen Spiel heraus auf dem Flügel daheim die zwölf Stücke bis zur CD-Reife.

Herausgekommen ist ein faszinierendes Musikprojekt, das süchtig macht nach mehr. Und zum Glück für alle, die in weiteren Stücken dieser Weipschen Machart schwelgen möchten, kann der Künstler sich durchaus vorstellen, noch mehr Melodien auf CD Form zu geben.

Auszug aus dem Zeitungsartikel vom 22.08.19 der Zeitung Wetterau
https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/traumland-musik-12936929.html

“Wir tragen alle einen Schatz in uns”, zitiert er einen ehemaligen Professor, wird er auf die Faszination angesprochen, die seine Musik ausübt, “es gilt nur, den Schlüssel zu diesem Schatz zu finden.”

Wolfgang Weiß im Interview mit der Wetterauer Zeitung
Hier gehts direkt zur Hörprobe und zum Shop

Bananen-Challenge

Lege deinen FOKUS für nur 2 Tage auf Bananen und Bananenschalen und schaue, was mit dir passiert.
 
Was kommt dir in den Sinn, wenn du an Bananen denkst? Isst du gerne Bananen? Wie isst du sie am liebsten? Direkt aus der Schale, in Scheiben oder als Banana-Split?
Kannst du dich an den Geschmack einer reifen Banane erinnern? Kannst du dir vorstellen, wie du sie isst?
 
Wir sind gespannt auf eure Erkenntnisse, was mit euch passiert, wenn ihr für nur 2 Tage euren Fokus auf Bananen legt. <3

Wahre Stärke

Deine Gesellschaft hat dich dahingehend konditioniert, ein starker Mensch zu sein. Jeder möchte als „starker“ Mensch betrachtet werden.
Leider hat man dir ein völlig idiotisches Bild von Stärke implantiert. Das, was du gemeinhin als stark an einem Menschen betrachtest, hat meist nichts mit wahrer Stärke zu tun, sondern mit Gefühlsarmut, übersteigerter Intellektualität, Unerbittlichkeit und Härte. All das sind keine Attribute der Stärke – es sind Zeichen spiritueller Armut!

Ein wahrhaft starker Mensch ist ein bewusster Mensch. Und ein bewusster Mensch zeichnet sich aus durch Emapthie, Impulsivität, Gefühlsreichtum, Sensibilität, Warmherzigkeit, Sanftmut und Güte. Ein starker Mensch kann mitfühlen. Er folgt spontan seinen Impulsen wie ein Kind, weil er seinem Herzen vertraut, nicht seinem Verstand. Und glaube mir, das Herz ist immer großzügig, niemals geizig. Das Herz ist immer weise, niemals töricht. Ein wirklich starker Mensch zeigt offen Gefühle und steht zu diesen. Er ist verletzlich und weiß um seine Zerbrechlichkeit, die ihn aber niemals daran hindert, aufs Neue zu vertrauen. Seine innere Wärme strahlt uneingeschränkt nach außen, steckt an und erwärmt jede Begegnung. Ein wahrhaft starker Mensch ist sanft und liebevoll, lässt Milde walten und ist fähig zu verzeihen. Ein starker Mensch ist leidenschaftlich und träumerisch, weil er weiß, dass es darum geht, für die eigenen Träume zu leben, egal wie unrealistisch sie in den Augen anderer auch sein mögen.

Die meisten Menschen, die du als stark bezeichnest, sind in Wahrheit bloß hart und unerbittlich, aber von wahrer Stärke sind sie dadurch vollkommen abgetrennt. Leider hat man dich darauf getrimmt, diesen Menschen zu folgen. Und darin besteht dein Dilemma. Deshalb herrscht in deinem Innersten Krieg, denn intuitiv, auf sehr subtiler Ebene, weißt du, dass daran etwas nicht stimmt. Doch kaum einer zeigt dir den Ausweg aus diesem Drama.

Sogar in deinen sogenannten Liebesbeziehungen bist du meist unfähig, wahre Stärke zu leben. Du folgst in deinen Partnerschaft eher deinem Verstand als der Liebe. Der Verstand aber ist kalt; er ist berechnend. Er kann mit Liebe nichts anfangen, weil er nicht fähig ist, sie zu berechnen; weil er sie niemals verstehen kann. Im Verstand existiert die Liebe gar nicht. Sie bleibt für ihn unerreichbar.
Und so verfällst du dem Irrglauben, eine Partnerschaft bedürfe dessen, was du als „Rückgrat beweisen“ bezeichnest, indem du deinen Partner für seine Vergehen bestrafst durch Härte und Unerbittlichkeit. Doch das ist der Liebe so fern wie die Erde der Sonne. Sind die Vergehen des Partners für das Kalkül deines Verstandes zu zahlreich, drohst du mit dem Verlassen oder setzt es sogar in die Tat um. Wärst du wirklich stark, würdest du in Sanftmut das heilen wollen, was dich verletzt. Du würdest in Liebe akzeptieren, dass auch du keine besseren Fehler, sondern bloß andere Fehler als dein Partner machst. Du würdest weiterhin lieben, weil es dein Herz so will, und du würdest reparieren, statt zu konsumieren, indem du deinen für dich „unbrauchbar“ gewordenen Partner gegen den nächsten, gegen sein „Nachfolgemodell“ eintauscht.

Wirkliche Stärke äußert sich niemals in Form von Härte oder Kalkül. Wann immer ein Mensch Härte und Unerbittlichkeit an Tag legt, offenbart er damit bloß seine Unbewusstheit und spirituelle Armut. Spirituelle Armut ist die größte Armut überhaupt. Sie ist die Ursache für alles Leid auf dieser Welt. Alle materielle Armut könnte geheilt sein, wenn der Mensch erkennen würde, was wahre Stärke bedeutet.

Wenn du wirklich stark sein willst, wenn du wahre Stärke zum gelebten Ausdruck bringen möchtest, dann fragst du dich in jeder zweifelhaften, unangenehmen oder lieblosen Situation: Was würde die Liebe jetzt tun?
Du fragst dich ganz einfach, was die Liebe in dieser speziellen Situation tun würde, und dann folgst du der Antwort, die in dir aufsteigt. Wenn du das kannst, dann bist du wirklich stark!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

Wir zeigen dir den Ausstieg aus diesem Drama. In unserem nächsten Online-Kurs, welchen wir bereits zum 2. Mal mit grandiosem Erfolg anbieten. Das ist Opening- wir zeigen dir die Tür zu einem neuen Leben

 

Bewertungen ehemaliger Kursteilnehmer findest du hier

Feedback zum Kurs “Opening” von Karina, 39 Jahre

Carina und Michael haben mich einfühlsam und auf Augenhöhe begleitet.
Ich konnte in diesem Kurs viel über mich erfahren und mich weiterentwickeln.
Mein Alltag hat sich dadurch extrem zum Positiven verändert und ich kann mein Leben leichter und lebensfroher gestalten.
Ich habe Neues gelernt und wunderbare Freundschaften in diesem Kurs gefunden.
Jederzeit und sehr gerne wieder ❤

Starke Kinder begleiten starke Kinder

Dass mein Sohn “weg” ist, ist nichts Neues. Aber, dass er sich gehalten fühlt und wieder kommt, das ist neu.

Rückblick: Vor 2,5 Jahren durften wir einen Einblick bekommen, wie Gemeinschaft mit Kindern der neuen Zeit – und somit auch Eltern der neuen Zeit funktionieren kann. 
Damals saß ich auf der Wiese inmitten einer Schar Menschen und habe geweint. Vor Glück. Vor Dankbarkeit. Vor Fassungslosigkeit. Allein, das ich weinend in einer Schar Menschen sitzen konnte, ohne mich zu schämen, war damals neu. Unser Sohn lernte zwischen bedürfnisorientierten Familien und Kindern damals das Rutschen. Ein älteres Mädchen hat es ihm gezeigt. Einfach so. Aus dem Spiel heraus. 
In einer Zeit, in der Spielplätze nur sonntags gefüllt- und dann gleich überfüllt sind. Kinder dürfen offenbar nur noch sonntags spielen in dieser Gesellschaft. Oder fremd betreut hinter Zäunen und Gummimatten. Bäume und Sand sind gefährlich und machen Arbeit.
Unser Sohn braucht Bäume und Sand, um sich erden zu können.

Hier sind wir nun 2,5 Jahre später. Haben heute eine erste Einladung erhalten, ob wir nicht zu einem gemeinsamen Spielplatztreffen 10 km weiter zustoßen möchten. 
Wir sind nun Gemeinschaft deutlich gewohnter. Heute musste ich nicht weinen. Heute bin ich einfach nur erfüllt von Dankbarkeit.

Wir sind angekommen und unser Sohn war weg. Tschüss Mama, Papa. Die anderen Kinder unterschiedlichen alters waren gerade dabei, einen kleinen Bolzplatz?, der geflutet und vor ein paar Tagen noch vereist war, einzunehmen. Mit den schwimmenden Eisschollen und Stücken zu spielen.
Kurz darauf kam er zurück, Füße nass.

Ja Spatz. Wenn du ins Wasser gehst, werden deine Füße nass.

Ein paar Kinder begannen, barfuß zu laufen. Unser natürlich gleich mit.

15. Februar meinte eine Frau lachend. Das Eis taut, der Sommer ist eingeläutet.
Etwa 15 Kinder. Von 8 Monaten bis 15 Jahren etwa. Eine Gruppe älterer Mädels zog sich etwas zurück. Alle anderen spielten miteinander. Die Großen achten auf die Kleinen.

Ich stand eine Weile unschlüssig herum und beobachtete argwöhnisch mein Kind. Muss ich gleich eingreifen? Braucht er mich gleich? Hat er gleich wieder seinen ersten Streit?
Ein acht jähriger Junge, hoch oben auf dem Kletterturm sagte stolz: Auf mich hört der Kleine! Während “der Kleine” sich auf den Schoß eines etwa 8 jährigen Mädchens plumsen ließ.

Hui. Was ist denn da los? Ich zog mich erst einmal zurück. Der braucht mich gar nicht. Das durfte ich erst einmal fühlen.

Wow. Kein Streit. Keine Auseinandersetzung. Ich durfte erst einmal damit klar kommen, dass mein Sohn mich nicht braucht. Keinen wütend macht, keinen umrennt, keinen mit der Schaufel schlägt.

Wo gibts denn sowas?
Da wo Kinder noch Kinder sein dürfen.

Auf dem Spielplatz spielen. Zu fünft auf der Schaukel sitzen dürfen. Babys, die Blätter essen. Zu zweit auf der Seilbahn hängen dürfen. Wo der zweijährige im Februar mit seiner Mama über die Steine im Bach hüpft.
Wo Väter nachmittags mit ihren Kleinkindern auf Seilen balancieren oder ältere Kinder 2 jährige aufs höchste Podest im Kletterbaum setzen und Äffchen ähnelnd diese auf dem Rücken wieder runtertragen.
Wo der achtjährige, auf den unser Kind hört  fragt, ob er ihn von hoch oben wieder vom Kletterturm helfen soll.
Zeig ihm gerne, wo er lang muss- den Rest schafft er. 

Kaffee, Leistung und das Bedürfnis nach Pause übergehen

Ein interessanter Impuls am Mittag.
Kaffee, Leistung und das Bedürfnis nach Pause übergehen.

Ich bin ein Kaffee-Junkie. Mit mir ist vor drei Tassen am Morgen kein sinnvolles Gespräch zu führen.
Ich bin so der Mensch, der aufwacht und sich fragt, welches Jahr gerade ist. Manchmal torkele ich schlaftrunken erst mal zur Kaffeemaschine. Ich brauche morgens viel Anlauf-Zeit.

Meine Mitbewohnerin sprach mich gerade an: woooow, noch einen Kaffee? Ich so: JA! I needs Power! 

Sie sagte, sie könnte das nicht. Sie würde auf Kaffee so extrem reagieren. Sie wäre dann so schaffens-reich und leistungs-bereit, dass sie keine Wahrnehmung mehr für nötige Ruhepausen hätte und dann schnell schlapp und krank würde.

Der Gedanke: Kaffee übergeht dein Bedürfnis nach Pause, ist für mich interessant. Vor allem, da ich ja ein großer Verfechter von Bedürfnissen und deren Achtung und Wahrnehmung bin.

Ich habe einen doofen Schnupfen und versuche, die Müdigkeit, die eigentlich klar sagt: PAUSE! mit Kaffee zu übergehen. Hm…

Mein Mitbewohner gab zu bedenken, dass Kaffee ja auch eine Frage der Gewohnheit wäre und mit Sicherheit nicht jeder Mensch so extrem reagiert, wie sie.
Das stimmt. Dennoch ist da viel Wahrheit drin.

Was wäre, wenn es ok wäre, so zu sein, wie man ist und Leistung nicht künstlich mit Kaffee pushen muss?

Gerade, da ich ja völlig außerhalb des Systems bin und keinen Chef habe, der mit Argusaugen auf meine Leistung schaut. Spannend.

Jetzt gerade mag ich meinen Kaffee einfach gerne und mag den Zustand ohne Kaffee nicht sonderlich. Ich werde sicher nicht von heute auf morgen nun auf Kaffee verzichten.

Aber der Impuls ist gesetzt.

Info-Veranstaltung zum EX-IN-Kurs im August 2019 in Mainz.

Wir starten mit einer EX-IN Informationsveranstaltung in Mainz.

Interessierte an einem Kurs in Mainz und Umgebung, aber auch darüber hinaus können sich jetzt verbindlich bei Campus – Bildung inklusiv vorab auf eine Teilnehmerliste setzen lassen. Anmeldeschluß ist der 1. Februar 2019.

Die Informationsveranstaltung ist am 8. Februar 2019.

Der Kurs soll im August 2019 starten.
Zwei Dozenten (EX-IN Trainer und zert. EX-IN Genesungsbegleiter, aktuell im Beschäftigungsverhältnis) werden versuchen alle eure Fragen zu Chancen auf dem Arbeitsmarkt, den Kosten, der Finanzierung und dem Fortbildungsanbieter im Allgemeinen zu beantworten.

www.initiative.exin-rlp.de

EX-IN….?
EX-IN ist die englische Abkürzung für Experienced Involvement – Experte aus Erfahrung.
 
Dahinter steckt die Idee, dass Psychiatrie-Erfahrene zu bezahlten Fachkräften im psychiatrischen System ausgebildet werden.
 
Diese Idee trägt inzwischen vielerorts Früchte. EX-INler – also Menschen mit psychiatrischer Diagnose, die eine EX-IN Ausbildung absolviert haben – arbeiten inzwischen an Kliniken, an Sozialpsychiatrischen Zentren, im Bereich der beruflichen Rehabilitation, als Dozenten bei Weiterbildungsträgern etc.
 
 
EX-IN Deutschland e.V.
Der Verein EX-IN Deutschland e.V. bildet seit mehr als 12 Jahren Menschen mit Psychiatrieerfahrung zu Genesungsbegleitern aus. Zahlreiche nach unseren Richtlinien ausgebildete “Experten aus Erfahrung” sind bereits z.B. in psychiatrischen Einrichtungen tätig.
 
Wir sind eine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichem beruflichen und sozialen Hintergrund. Profis, Erfahrene, Angehörige und Fördermitglieder sind im Verein organisiert. Hinzu kommen Institutionen, die Genesungsbegleitung als Teil ihres Angebotes etablieren.
 
Das gemeinsame Ziel unserer Arbeit ist es, neben der Ausbildung auf individueller Ebene, psychiatrische Strukturen zu ergänzen.
 
Inklusion gehört auch in die Psychiatrie.
 
Mehr Infos zu EX-IN direkt gibts auf

Interview mit Carola Bussemas über Kinder der neuen Zeit

Heute hatte ich mein letztes Interview für den Trauma Transformations-Kongress von GlanzReise ❤️
Meine Interviewpartnerin war  Carola Bussemas 🙏
Persönlichkeitsentwicklung für Kinder. Wie kann das gehen, obwohl sie in so starren Systemen leben, oft wenig Einfluss auf Elternhaus und Schule haben?
Carola begleitet gemeinsam mit anderen Frauen wie Stephanie Müller-Kok und Ursula Schulte-Döinghaus über ihren Verein “Kinder für den Weltfrieden e.V. – Kids for Worldpease” Jugendbotschafter. Jugendliche, denen Wörter wie Freiheit, Glück, Frieden und Möglichkeiten so leicht über die Lippen kommen, als wären die Themen ihnen in die Wiege gelegt worden. Auf viele Kinder der neuen Zeit trifft genau das zu. Sie sind anders. Sensibler. Feinfühliger. Hochsensibel. Sie zeigen dem jetzigen System, dass es absolut nicht mehr zeitgemäß ist. Sie leben Veränderung und bringen alle in ihrem Umfeld zum Umdenken oder spiegeln in einer entwaffnenden Klarheit. 🙏❤️
Gerade weil sie dabei hoch emotional und empathisch sind, brauchen diese Kinder Menschen um sie herum, die begleiten, spiegeln und formulieren ohne zu bewerten. ❤️🙏 Einfach SEIN lassen 🙏❤️

Das Interview ist im Rahmen des Trauma-Transformations-kongresses nach Anmeldung per E-Mail einsehbar 💗

Hier gehts zum Trauma Transformations-Kongress 2018