Ministep 6

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NEGATIVES DENKEN

Na, wie fühlt es sich an, wenn du morgens in den Spiegel schaust und von deinem Kompliment an dich begrüßt wirst? Gleichzeitig erinnert das Kompliment dich daran, dich ein wenig heraus zuputzen.

Wusstest du, dass dein schlimmster Kritiker meistens du selbst bist? Ja, deine Eltern mögen dir Dinge eingetrichtert haben, weil sie es selbst so kannten.

Lange gab es den Glaubenssatz, man müsse Leistung bringen, wenn man etwas erreichen möchte. Im Grunde genommen ist es DER Glaubenssatz der Industrialisierung. Einer der Ursachen für Perfektionismus. Heute wissen wir, wozu das führt. Zu Burnout, Depressionen, Migräne und Rückenleiden. Klar stimmt es, dass der Körper eine Art Reserve-Akku besitzt. Klar stimmt es, das man diesen einfach austricksen kann und die restliche Energie rausholen. Irgendwann werden wir krank. Oft zum Beispiel, wenn wir Urlaub haben. Der Körper schreit nach Entspannung, weil wir uns vollkommen überfordert haben.

Wir werden gereizt, vergiften unser Umfeld, versinken im „Jammertal“, nehmen eine Opferhaltung ein. Es gibt unterschiedliche Reaktionen.

Dabei sind meistens wir selbst es, die die „Peitsche über unserem Kopf am lautesten knallen lassen.“

Das war lange eine Überlebensstrategie. Sie war sinnvoll. Aber wo hat sie uns hingeführt? Sie ist veral-tet. Wir brauchen sie nicht mehr. Wir lassen sie los. Wir schicken diese Überzeugung ins Universum.

Tief Luft holen. Lange ausatmen. Gibt es Glaubenssätze, die du dir selbst immer wieder sagst? „Das schaffe ich nie.“ „Ich kann doch nicht im größten Chaos meine Spüle aufräumen – und dann auch noch das Geschirr in eine Kiste packen! Ich habe keine Zeit zu – weil…. Ich kann nichts dafür, weil….. Es ist schon gut möglich, dass du nichts dafür kannst. Manche Dinge sind gemeines Schicksal. Aber was wir tun können, ist die Peitsche über unserem hübschen Köpfchen zu entfernen.“

Komm schon – ich weiß, dass dir eine feste Umarmung viel lieber wäre.

Wie entfernen wir die Peitsche?

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie wer-den Charakter.“ „Fake it – than you make it!“

Sich zu verändern ist mit einer Strecke mit Schienen zu vergleichen. Die gut ausgefahrenen, geschliffenen, die benutzen wir gerne. Hast du gesehen, das dort hinten neben dem Busch eine verrostete Schienenstrecke liegt? Die scheint keiner zu benutzen. Sollen wir uns die mal anschauen? Oh, du bist vorbei gefahren. Macht nichts, in der nächsten Runde. Achtung: Da ist sie. Hm. Zu spät gelenkt. Alles gut, du nimmst sie wahr und du versuchst etwas zu verändern.

Wenn wir negative Gedanken aufschreiben und positiv formulieren – zeigen wir uns selbst die Schienenstrecke neben dem Busch. Mit ein bisschen Glück – führt die ja nicht mehr im Kreis – sondern auf eine aufregende Reise- zu dir selbst?

Beispiel: Ich schaffe das nie. – Ich poliere jetzt einfach meine Spüle. An der Spüle lege ich los – der Rest wird sich finden.

Mach dich hübsch und zieh dich an

  • Schaue deine Aufkleber an
  • Schreibe positive Sätze auf, in denen dein negativer Gedanke positiv formuliert wird.
  • 15 min ausmisten im aktuellen Reiseziel /ehemals Zone (steht im Flugplan)
  • Poliere abends deine Spüle

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