Mein Interview beim Körperweisheits-Kongress

Ich war Sprecherin beim
Körperweisheits-Kongress 2.0
mit Jana Bartenstein.

 

 

 

 

 

Der Körper ist der Botschafter der Seele. Gerade Traumata und andere seelische Erschütterungen können zu vielen Schmerzen und Erkrankungen führen, die manchmal sehr schwer medizinisch feststellbar sind, aber deine Lebensqualität stark beeinträchtigen können. Wusstest du das?
Der Körper weiß alles.
Hier kannst du dich kostenlos von Zuhause aus anmelden. 

Wahre Stärke

Die meisten Menschen, die du als stark bezeichnest, sind in Wahrheit bloß hart und unerbittlich, aber von wahrer Stärke sind sie dadurch vollkommen abgetrennt. Leider hat man dich darauf getrimmt, diesen Menschen zu folgen. Und darin besteht dein Dilemma. Deshalb herrscht in deinem Innersten Krieg, denn intuitiv, auf sehr subtiler Ebene, weißt du, dass daran etwas nicht stimmt. Doch kaum einer zeigt dir den Ausweg aus diesem Drama.

Deine Gesellschaft hat dich dahingehend konditioniert, ein starker Mensch zu sein. Jeder möchte als „starker“ Mensch betrachtet werden.
Leider hat man dir ein völlig idiotisches Bild von Stärke implantiert. Das, was du gemeinhin als stark an einem Menschen betrachtest, hat meist nichts mit wahrer Stärke zu tun, sondern mit Gefühlsarmut, übersteigerter Intellektualität, Unerbittlichkeit und Härte. All das sind keine Attribute der Stärke – es sind Zeichen spiritueller Armut!

Ein wahrhaft starker Mensch ist ein bewusster Mensch. Und ein bewusster Mensch zeichnet sich aus durch Emapthie, Impulsivität, Gefühlsreichtum, Sensibilität, Warmherzigkeit, Sanftmut und Güte. Ein starker Mensch kann mitfühlen. Er folgt spontan seinen Impulsen wie ein Kind, weil er seinem Herzen vertraut, nicht seinem Verstand. Und glaube mir, das Herz ist immer großzügig, niemals geizig. Das Herz ist immer weise, niemals töricht. Ein wirklich starker Mensch zeigt offen Gefühle und steht zu diesen. Er ist verletzlich und weiß um seine Zerbrechlichkeit, die ihn aber niemals daran hindert, aufs Neue zu vertrauen. Seine innere Wärme strahlt uneingeschränkt nach außen, steckt an und erwärmt jede Begegnung. Ein wahrhaft starker Mensch ist sanft und liebevoll, lässt Milde walten und ist fähig zu verzeihen. Ein starker Mensch ist leidenschaftlich und träumerisch, weil er weiß, dass es darum geht, für die eigenen Träume zu leben, egal wie unrealistisch sie in den Augen anderer auch sein mögen.

Die meisten Menschen, die du als stark bezeichnest, sind in Wahrheit bloß hart und unerbittlich, aber von wahrer Stärke sind sie dadurch vollkommen abgetrennt. Leider hat man dich darauf getrimmt, diesen Menschen zu folgen. Und darin besteht dein Dilemma. Deshalb herrscht in deinem Innersten Krieg, denn intuitiv, auf sehr subtiler Ebene, weißt du, dass daran etwas nicht stimmt. Doch kaum einer zeigt dir den Ausweg aus diesem Drama.

Sogar in deinen sogenannten Liebesbeziehungen bist du meist unfähig, wahre Stärke zu leben. Du folgst in deinen Partnerschaft eher deinem Verstand als der Liebe. Der Verstand aber ist kalt; er ist berechnend. Er kann mit Liebe nichts anfangen, weil er nicht fähig ist, sie zu berechnen; weil er sie niemals verstehen kann. Im Verstand existiert die Liebe gar nicht. Sie bleibt für ihn unerreichbar.
Und so verfällst du dem Irrglauben, eine Partnerschaft bedürfe dessen, was du als „Rückgrat beweisen“ bezeichnest, indem du deinen Partner für seine Vergehen bestrafst durch Härte und Unerbittlichkeit. Doch das ist der Liebe so fern wie die Erde der Sonne. Sind die Vergehen des Partners für das Kalkül deines Verstandes zu zahlreich, drohst du mit dem Verlassen oder setzt es sogar in die Tat um. Wärst du wirklich stark, würdest du in Sanftmut das heilen wollen, was dich verletzt. Du würdest in Liebe akzeptieren, dass auch du keine besseren Fehler, sondern bloß andere Fehler als dein Partner machst. Du würdest weiterhin lieben, weil es dein Herz so will, und du würdest reparieren, statt zu konsumieren, indem du deinen für dich „unbrauchbar“ gewordenen Partner gegen den nächsten, gegen sein „Nachfolgemodell“ eintauscht.

Wirkliche Stärke äußert sich niemals in Form von Härte oder Kalkül. Wann immer ein Mensch Härte und Unerbittlichkeit an Tag legt, offenbart er damit bloß seine Unbewusstheit und spirituelle Armut. Spirituelle Armut ist die größte Armut überhaupt. Sie ist die Ursache für alles Leid auf dieser Welt. Alle materielle Armut könnte geheilt sein, wenn der Mensch erkennen würde, was wahre Stärke bedeutet.

Wenn du wirklich stark sein willst, wenn du wahre Stärke zum gelebten Ausdruck bringen möchtest, dann fragst du dich in jeder zweifelhaften, unangenehmen oder lieblosen Situation: Was würde die Liebe jetzt tun?
Du fragst dich ganz einfach, was die Liebe in dieser speziellen Situation tun würde, und dann folgst du der Antwort, die in dir aufsteigt. Wenn du das kannst, dann bist du wirklich stark!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

Wir zeigen dir den Ausstieg aus diesem Drama. In unserem nächsten Online-Kurs, welchen wir bereits zum 2. Mal mit grandiosem Erfolg anbieten. Das ist Opening- wir zeigen dir die Tür zu einem neuen Leben

 

Bewertungen ehemaliger Kursteilnehmer findest du hier

Feedback zum Kurs “Opening” von Karina, 39 Jahre

Carina und Michael haben mich einfühlsam und auf Augenhöhe begleitet.
Ich konnte in diesem Kurs viel über mich erfahren und mich weiterentwickeln.
Mein Alltag hat sich dadurch extrem zum Positiven verändert und ich kann mein Leben leichter und lebensfroher gestalten.
Ich habe Neues gelernt und wunderbare Freundschaften in diesem Kurs gefunden.
Jederzeit und sehr gerne wieder ❤

Starke Kinder begleiten starke Kinder

Wo gibts denn sowas?
Da wo Kinder noch Kinder sein dürfen. In einer Zeit, in der Spielplätze nur sonntags gefüllt- und dann gleich überfüllt sind. Kinder dürfen offenbar nur noch sonntags spielen in dieser Gesellschaft. Oder fremd betreut hinter Zäunen und Gummimatten. Bäume und Sand sind gefährlich und machen Arbeit.

Dass mein Sohn “weg” ist, ist nichts Neues. Aber, dass er sich gehalten fühlt und wieder kommt, das ist neu.

Rückblick: Vor 2,5 Jahren durften wir einen Einblick bekommen, wie Gemeinschaft mit Kindern der neuen Zeit – und somit auch Eltern der neuen Zeit funktionieren kann. 
Damals saß ich auf der Wiese inmitten einer Schar Menschen und habe geweint. Vor Glück. Vor Dankbarkeit. Vor Fassungslosigkeit. Allein, das ich weinend in einer Schar Menschen sitzen konnte, ohne mich zu schämen, war damals neu. Unser Sohn lernte zwischen bedürfnisorientierten Familien und Kindern damals das Rutschen. Ein älteres Mädchen hat es ihm gezeigt. Einfach so. Aus dem Spiel heraus. 
In einer Zeit, in der Spielplätze nur sonntags gefüllt- und dann gleich überfüllt sind. Kinder dürfen offenbar nur noch sonntags spielen in dieser Gesellschaft. Oder fremd betreut hinter Zäunen und Gummimatten. Bäume und Sand sind gefährlich und machen Arbeit.
Unser Sohn braucht Bäume und Sand, um sich erden zu können.

Hier sind wir nun 2,5 Jahre später. Haben heute eine erste Einladung erhalten, ob wir nicht zu einem gemeinsamen Spielplatztreffen 10 km weiter zustoßen möchten. 
Wir sind nun Gemeinschaft deutlich gewohnter. Heute musste ich nicht weinen. Heute bin ich einfach nur erfüllt von Dankbarkeit.

Wir sind angekommen und unser Sohn war weg. Tschüss Mama, Papa. Die anderen Kinder unterschiedlichen alters waren gerade dabei, einen kleinen Bolzplatz?, der geflutet und vor ein paar Tagen noch vereist war, einzunehmen. Mit den schwimmenden Eisschollen und Stücken zu spielen.
Kurz darauf kam er zurück, Füße nass.

Ja Spatz. Wenn du ins Wasser gehst, werden deine Füße nass.

Ein paar Kinder begannen, barfuß zu laufen. Unser natürlich gleich mit.

15. Februar meinte eine Frau lachend. Das Eis taut, der Sommer ist eingeläutet.
Etwa 15 Kinder. Von 8 Monaten bis 15 Jahren etwa. Eine Gruppe älterer Mädels zog sich etwas zurück. Alle anderen spielten miteinander. Die Großen achten auf die Kleinen.

Ich stand eine Weile unschlüssig herum und beobachtete argwöhnisch mein Kind. Muss ich gleich eingreifen? Braucht er mich gleich? Hat er gleich wieder seinen ersten Streit?
Ein acht jähriger Junge, hoch oben auf dem Kletterturm sagte stolz: Auf mich hört der Kleine! Während “der Kleine” sich auf den Schoß eines etwa 8 jährigen Mädchens plumsen ließ.

Hui. Was ist denn da los? Ich zog mich erst einmal zurück. Der braucht mich gar nicht. Das durfte ich erst einmal fühlen.

Wow. Kein Streit. Keine Auseinandersetzung. Ich durfte erst einmal damit klar kommen, dass mein Sohn mich nicht braucht. Keinen wütend macht, keinen umrennt, keinen mit der Schaufel schlägt.

Wo gibts denn sowas?
Da wo Kinder noch Kinder sein dürfen.

Auf dem Spielplatz spielen. Zu fünft auf der Schaukel sitzen dürfen. Babys, die Blätter essen. Zu zweit auf der Seilbahn hängen dürfen. Wo der zweijährige im Februar mit seiner Mama über die Steine im Bach hüpft.
Wo Väter nachmittags mit ihren Kleinkindern auf Seilen balancieren oder ältere Kinder 2 jährige aufs höchste Podest im Kletterbaum setzen und Äffchen ähnelnd diese auf dem Rücken wieder runtertragen.
Wo der achtjährige, auf den unser Kind hört  fragt, ob er ihn von hoch oben wieder vom Kletterturm helfen soll.
Zeig ihm gerne, wo er lang muss- den Rest schafft er. 

Kaffee, Leistung und das Bedürfnis nach Pause übergehen

Was wäre, wenn es ok wäre, so zu sein, wie man ist und Leistung nicht künstlich mit Kaffee pushen muss? Der Gedanke: Kaffee übergeht dein Bedürfnis nach Pause, ist für mich interessant. Vor allem, da ich ja ein großer Verfechter von Bedürfnissen und deren Achtung und Wahrnehmung bin.

Ein interessanter Impuls am Mittag.
Kaffee, Leistung und das Bedürfnis nach Pause übergehen.

Ich bin ein Kaffee-Junkie. Mit mir ist vor drei Tassen am Morgen kein sinnvolles Gespräch zu führen.
Ich bin so der Mensch, der aufwacht und sich fragt, welches Jahr gerade ist. Manchmal torkele ich schlaftrunken erst mal zur Kaffeemaschine. Ich brauche morgens viel Anlauf-Zeit.

Meine Mitbewohnerin sprach mich gerade an: woooow, noch einen Kaffee? Ich so: JA! I needs Power! 

Sie sagte, sie könnte das nicht. Sie würde auf Kaffee so extrem reagieren. Sie wäre dann so schaffens-reich und leistungs-bereit, dass sie keine Wahrnehmung mehr für nötige Ruhepausen hätte und dann schnell schlapp und krank würde.

Der Gedanke: Kaffee übergeht dein Bedürfnis nach Pause, ist für mich interessant. Vor allem, da ich ja ein großer Verfechter von Bedürfnissen und deren Achtung und Wahrnehmung bin.

Ich habe einen doofen Schnupfen und versuche, die Müdigkeit, die eigentlich klar sagt: PAUSE! mit Kaffee zu übergehen. Hm…

Mein Mitbewohner gab zu bedenken, dass Kaffee ja auch eine Frage der Gewohnheit wäre und mit Sicherheit nicht jeder Mensch so extrem reagiert, wie sie.
Das stimmt. Dennoch ist da viel Wahrheit drin.

Was wäre, wenn es ok wäre, so zu sein, wie man ist und Leistung nicht künstlich mit Kaffee pushen muss?

Gerade, da ich ja völlig außerhalb des Systems bin und keinen Chef habe, der mit Argusaugen auf meine Leistung schaut. Spannend.

Jetzt gerade mag ich meinen Kaffee einfach gerne und mag den Zustand ohne Kaffee nicht sonderlich. Ich werde sicher nicht von heute auf morgen nun auf Kaffee verzichten.

Aber der Impuls ist gesetzt.

Info-Veranstaltung zum EX-IN-Kurs im August 2019 in Mainz.

Wir starten mit einer EX-IN Informationsveranstaltung in Mainz.

Interessierte an einem Kurs in Mainz und Umgebung, aber auch darüber hinaus können sich jetzt verbindlich bei Campus – Bildung inklusiv vorab auf eine Teilnehmerliste setzen lassen. Anmeldeschluß ist der 1. Februar 2019.

Die Informationsveranstaltung ist am 8. Februar 2019.

Der Kurs soll im August 2019 starten.
Zwei Dozenten (EX-IN Trainer und zert. EX-IN Genesungsbegleiter, aktuell im Beschäftigungsverhältnis) werden versuchen alle eure Fragen zu Chancen auf dem Arbeitsmarkt, den Kosten, der Finanzierung und dem Fortbildungsanbieter im Allgemeinen zu beantworten.

www.initiative.exin-rlp.de

EX-IN….?
EX-IN ist die englische Abkürzung für Experienced Involvement – Experte aus Erfahrung.
 
Dahinter steckt die Idee, dass Psychiatrie-Erfahrene zu bezahlten Fachkräften im psychiatrischen System ausgebildet werden.
 
Diese Idee trägt inzwischen vielerorts Früchte. EX-INler – also Menschen mit psychiatrischer Diagnose, die eine EX-IN Ausbildung absolviert haben – arbeiten inzwischen an Kliniken, an Sozialpsychiatrischen Zentren, im Bereich der beruflichen Rehabilitation, als Dozenten bei Weiterbildungsträgern etc.
 
 
EX-IN Deutschland e.V.
Der Verein EX-IN Deutschland e.V. bildet seit mehr als 12 Jahren Menschen mit Psychiatrieerfahrung zu Genesungsbegleitern aus. Zahlreiche nach unseren Richtlinien ausgebildete “Experten aus Erfahrung” sind bereits z.B. in psychiatrischen Einrichtungen tätig.
 
Wir sind eine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichem beruflichen und sozialen Hintergrund. Profis, Erfahrene, Angehörige und Fördermitglieder sind im Verein organisiert. Hinzu kommen Institutionen, die Genesungsbegleitung als Teil ihres Angebotes etablieren.
 
Das gemeinsame Ziel unserer Arbeit ist es, neben der Ausbildung auf individueller Ebene, psychiatrische Strukturen zu ergänzen.
 
Inklusion gehört auch in die Psychiatrie.
 
Mehr Infos zu EX-IN direkt gibts auf

Interview mit Carola Bussemas über Kinder der neuen Zeit

Carola begleitet gemeinsam mit anderen Frauen wie Stephanie Müller-Kok und Ursula Schulte-Döinghaus über ihren Verein Jugendbotschafter.
Auf viele Kinder der neuen Zeit trifft genau das zu. Sie sind anders. Sensibler. Feinfühliger. Hochsensibel. Sie zeigen dem jetzigen System, dass es absolut nicht mehr zeitgemäß ist. Sie leben Veränderung und bringen alle in ihrem Umfeld zum Umdenken oder spiegeln in einer entwaffnenden Klarheit. 🙏❤️

Heute hatte ich mein letztes Interview für den Trauma Transformations-Kongress von GlanzReise ❤️
Meine Interviewpartnerin war  Carola Bussemas 🙏
Persönlichkeitsentwicklung für Kinder. Wie kann das gehen, obwohl sie in so starren Systemen leben, oft wenig Einfluss auf Elternhaus und Schule haben?
Carola begleitet gemeinsam mit anderen Frauen wie Stephanie Müller-Kok und Ursula Schulte-Döinghaus über ihren Verein “Kinder für den Weltfrieden e.V. – Kids for Worldpease” Jugendbotschafter. Jugendliche, denen Wörter wie Freiheit, Glück, Frieden und Möglichkeiten so leicht über die Lippen kommen, als wären die Themen ihnen in die Wiege gelegt worden. Auf viele Kinder der neuen Zeit trifft genau das zu. Sie sind anders. Sensibler. Feinfühliger. Hochsensibel. Sie zeigen dem jetzigen System, dass es absolut nicht mehr zeitgemäß ist. Sie leben Veränderung und bringen alle in ihrem Umfeld zum Umdenken oder spiegeln in einer entwaffnenden Klarheit. 🙏❤️
Gerade weil sie dabei hoch emotional und empathisch sind, brauchen diese Kinder Menschen um sie herum, die begleiten, spiegeln und formulieren ohne zu bewerten. ❤️🙏 Einfach SEIN lassen 🙏❤️

Das Interview ist im Rahmen des Trauma-Transformations-kongresses nach Anmeldung per E-Mail einsehbar 💗

Hier gehts zum Trauma Transformations-Kongress 2018

 

Mein Alltag mit einem High-Need-Kind

Es war so ein schöner Morgen. Wir waren zusammen einkaufen und ich war noch total stolz, dass mein Roadrunner sich Luftballons statt Schokolade ausgesucht hat.
Das Auto parkt immer direkt am Rande des Bauernhofes. Michi bringt die Einkäufe hinein und ich verbringe noch wunderschöne 1,5 Stunden mit dem Zwergenkind auf dem hofeigenen Spielplatz. Wir schaukeln und springen auf dem Trampolin, begrüßen die Kühe des Biohofes und schmusen ganz lange mit einem Kaninchen. Heute war der erste Tag, an dem wir eins auf den Arm nehmen konnten. Es fühlte sich pudelwohl bei mir und ließ sich von uns streicheln. Es kennt uns nun wohl lange genug, um Vertrauen zu fassen. Wir besuchen noch kurz Rocky, den Hofhund.
Zwergi hätte am liebsten noch eine Runde Billiard gespielt- oder nennen wir es- Kugeln in Löcher schubsen und lachen, wenn sie unten mit Gepolter heraus kommen. Aber der Mehrzweck-Raum war gerade besetzt, der Bauer hatte wohl eine Besprechung.
So grüßten wir kurz und gingen wieder in unsere Wohnung.

Gemeinsam bereiteten wir das Mittagessen vor. Es war total süß, Zwerg stellte Unmengen von Töpfen auf den Herd und verteilte jede Menge Schüsseln und Teller auf dem Tisch.
Er briet in der Pfanne Walnüsse samt Schale (ohne Hitze) und schwenkte die Pfanne dabei, als wolle er Pfannkuchen backen.
Anschließend wurden sie samt Pfanne noch kurz in den Ofen geschoben (nur mit eingeschaltetem Licht).
Währenddessen versuchte ich in den Unmengen von Töpfen den Überblick zu bewahren und das Mittag-Essen vorzubereiten.
Mein Kind kooperierte über 3 Stunden, spielte total ruhig kochen neben mir und erfreute sich an den Walnüssen.
Als ich einige Verpackungen in die Mülltonne bringen wollte, quetschte er sich durch meine Beine und rannte strümpfig zurück auf den Bauernhof. Na toll. Das wars dann wohl wieder mit Kooperation. Ich rannte, so schnell meine Beine trugen, aber mein Roadrunner ist schneller. Das Kind ist so unglaublich flink. “Hallo Oma,” begrüßt er die Hofoma. Sie saß gerade mit einem ihrer Urenkel in der Sonne. Sie hatte schon gehört, dass ich hinter ihm her rief, er hätte doch gar keine Schuhe an.
“Hallo, du kannst aber schnell laufen. Aber du hast keine Schuhe an, das geht hier auf dem Bauernhof nicht.”
Zwerg dreht um und rennt in den Mehrzweck-Raum, in dem immer noch eine Besprechung stattfand. Wir boten eine gute Show-Einlage, wie ich nur atemlos “Hallo, Entschuldigung” rief und mit dem Zwerg Fangen um den Billiard-Tisch spielte.
Zack, wieder aus der Tür hinaus, zurück Richtung Oma.
Nun hatte ich ihn gefangen und trug ihn Huckepack zurück ins Haus. Nicht die geringste Ahnung, was nun in ihn gefahren war.

“Zwerg raus!” “Wir waren gerade draußen und du bist weg gelaufen. Ich habe keine Lust, mit dir fangen zu spielen. AUßerdem koche ich gerade Essen.”
Nudeln essen! Zwerg Nudeln Essen!” Michi stand am Herd, er hatte die Zubereitung des Essens übernommen.
Ich setzte mich mit dem Zwerg auf die Küchenbank. “Die Nudeln müssen erst kochen und dann kommen sie noch in den OFen. Es dauert noch eine ganze Weile, bis das Essen fertig ist.”
“Muffins essen! Zwerg Muffins Essen!” “Ich habe auch Lust auf Muffins bekommen. Sollen wir nachher welche backen?” “Nein! jetzt Muffins!””Das tut mir leid. Jetzt haben wir keine Muffins.”
“Zwerg raus. Jetzt!” Du springst mich von hinten an, drückst mir beinahe die Luft weg und verheddert sich auch noch in meinen Haaren. “Lass meine Haare sofort los! Das tut mir weh!” Zwerg lacht. Wütend stehe ich auf, wühle im Kühlschrank nach Käse für den Auflauf. “Zwerg auch Käse essen!”
Ich denke mir nur: Hauptsache, ich habe dann meine Ruhe. Bei dem Geschrei drehe ich gleich durch.” und gebe ihn ein Stück.
Plötzlich absolut zufrieden kaut er auf dem Käse herum.
Vielleicht hat er Hunger? Das Essen dauert noch locker 45 Minuten. Möchtest du ein Stück Brot! Jaaaa, Brot! Zwerg Brot essen! JETZT!
Okay, ich schmiere also ein Honigbrot, schneide es in der Mitte durch und schneide mir selbst ein kleines Stück ab.
Eigentlich habe ich nämlich mittlerweile auch großen Hunger.
“Oh neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin! Du mein Brot geesst! Du mein Brot geesst! Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin”
Oh, mein Fehler. In der Autonomie-Phase mitten in einem High-Need-Anfall sein Brot essen. Schlechte Idee.
Wieder wütendes Geschrei. Langsam geht mir die Puste aus.
“Ja, tut mir leid. Ich habe nicht dran gedacht, dich zu fragen. Entschuldige. Aber ich verspreche dir, das Brot schmeckt noch genauso gut.”
“Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin! Schmecken nicht besser!”
Das stimmt. Besser schmeckt es davon nicht, aber genauso gut.
Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin! Wütendes Aufgeheule.
Mir platzt nun endgültig der Kragen: “Iss jetzt dein Brot, verflixt! Es gibt kein anderes!”
Mit großen Augen schaut der Zwerg mich an. Ja, so rede ich selten mit dir. Nur dann, wenn ich gefühlt zur “Arschloch-Mama” mutiere. Wenn mir die Nerven durchgehen, weil ich mir seit 30 Minuten lautstarkes Meckern, Schreien und weinen anhöre.
Immerhin, die Schocktherapie hat funktioniert. Zwerg isst sein Brot und ist keine 5 Minuten später wieder ein Goldschatz.
“Puuuuuh. Kannst du nicht einfach sagen: Mama, ich hab ganz doll Hunger?” “Jaaaaaaaaa, ganz doll Hunger war das!”

Wir misten aus, räumen auf und gestalten um

Unsere Homepage wird gerade für unser nächstes großes Projekt vorbereitet. BÄMM!
Wundere dich nicht, wenn es hier anders aussieht als du es kennst. Alle Funktionen sind nach wie vor verfügbar.

Unsere Homepage wird gerade für unser nächstes großes Projekt vorbereitet. BÄMM! 
Wundere dich nicht, wenn es hier anders aussieht als du es kennst. Alle Funktionen sind nach wie vor verfügbar. 
Sollten wir doch etwas “verlegt” haben, schreib uns eine Email unter: info@glanz-reise.de oder kontaktiere uns über Facebook oder WhatsApp. Rauchzeichen könnten schwierig werden. 

Es ist Zeit, nach Hause zu fahren.

Wir wohnen bei einer sehr christlichen, ruhigen und lieben Familie in der Rhön auf einem alten Bauernhof. Nebenan werden Kühe gezüchtet in Mutterkuh-Haltung, mit Auslauf, frischem Heu… So wie man sich ein Tierleben erhofft. Gestern war ein Junge im Alter unseres Zwergs zum Spielen da. Die Mutter ist auch auf Wanderschaft hier hängen geblieben. 🤣
Hier dürfen wir zur Ruhe kommen und unsere Basis finden. 😊

Ich bin müde, Boss. Verdammt. Ich bin ja der Boss.

Es wird Zeit für uns, wieder mehr Normalität und Alltag zu haben. 
Alltag muss ja nicht Hamsterrad heißen. 
Ich mag alle Dinge, die ich benutzen möchte, sofort finden, weil sie einen festen Platz haben. 
Ich mag in einer Küche Kaffee kochen, in der ich mich gut auskenne.
Ich mag wissen, wo heute und auch in 4 Wochen noch mein Bett steht. 
Ich mag wissen, mit wem ich zusammen wohne und mir sanitäre Anlagen teile. 
Ich mag dauerhaft Heizung, Wärme, Strom und WLAN! Unglaublicher Luxus, immer alle Ressourcen in ausreichender Menge zur Verfügung zu haben 💗Ebenso wie Kleidung. 
Ich mag mich an ein bestimmtes Klima gewöhnen. Selbst, wenn es kaltes Klima ist. 
Ich mag unsere Tiere um mich haben. 
Ich mag eine Zwergen sichere Wohnung. Mein Kind einfach flitzen lassen können, ohne Sorge, er zerstört das Eigentum anderer, könnte sich verletzen oder stört irgend wen. 
Ich mag alleine Paarzeit mit meinem Mann haben. 
Ich mag nur Menschen um mich herum haben, die ich mag, die mir, wie ich ihnen, mit Wertschätzung begegnen. 
Ich mag ein Netzwerk aus wertschätzenden Menschen. Ich mag einfach Sein können.

Verkünden dürfen wir eine schöne Neuigkeit:

Klick hier, um zur Hörprobe zu kommen 

Michael hat eine Drachentraumreise für euch geschrieben und aufgenommen. 
Die ersten 5 Käufer erhalten 50% Rabatt. Statt 6,97 Euro nur 3,49 EUR. 

Klick hier, um zur Hörprobe zu kommen.

Sein oder Nichtsein

Die schönsten Zeiten mit meinen “Eltern” waren die, in denen ihre inneren kinder präsent waren oder sie entspannt waren.
Also eigentlich immer dann, wenn sie nicht der Meinung waren, sie oder ich “müssten” irgendwas.

Die schönsten Zeiten mit meinen “Eltern” waren die, in denen ihre inneren kinder präsent waren oder sie entspannt waren.
Also eigentlich immer dann, wenn sie nicht der Meinung waren, sie oder ich “müssten” irgendwas.
Ich brauchte weder Grenzen noch Verbote noch Lob.
Natürliches SEIN dürfen und SEIN lassen sind meine schönsten Kindheitserinnerungen. 💗

Wenn wir SIND und unser Zwerg SEIN darf, ist er gerne in unserer Nähe und kooperiert automatisch. 💗

Das Leben kann so einfach sein. Sonne, schaukeln, kuscheln, fertig ✌️