Unsere Angebote für ein besseres Leben

Wenn du weiter runter scrollst, findest du unseren Blog.

Hier nun unsere Angebote:

Demnächst für euch: Unser sieben Tage Kurs zum Thema Bedürfnisse
Demnächst für euch: Unser erfolgreicher Online-Kurs “Opening: Wir öffnen Dir die Tür zu einem besseren Leben”
Carina legt jetzt auch Tarot-Karten und deutet deine Träume
Unser Bestseller “Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen” jetzt als PDF-Download erhältlich

Unser Blog:

Wie der Regen uns zum Zweifeln brachte

 

Unser Lager in Hänigsen / Niedersachsen

Weder Kälte noch Nässe an sich machen krank. Doch ständig in nass-kalter Umgebung hat der Körper viel zu leisten, um sich aufzuwärmen. Dieser Aufwärm-Prozess ist eine willkommene Lücke im Immunsystem für Krankheits-erreger.  3 Tage in mehr oder minder kalter, aber ständig nasser Umgebung, das fährt dir in die Glieder, das geht sprichwörtlich durch Mark und Bein. Wir glaubten schlicht ausgelaugt zu sein “durchgeregnet” und beschlossen, weiter zu fahren und uns für eine Nacht in Zimmer zu nehmen. Auch ist es zu dritt auf einer Luftmatratze wirklich kuschelig-eng und jeder sehnte sich nach Schlaf mit Ellenbogenfreiheit.
Zwischendurch zweifelte gerade Michael sehr mit dem Reisen an sich, unserer unkomfortablen, einfachen Ausrüstung in Kombination mit dem Wetter, das uns zu dritt auf 10 qm einpferchte. Ständig gehen in gebückter Haltung unter der Plane. Ein Königreich für einen Wohnwagen, ein Wohnmobil oder zumindest ein Hauszelt! Mehr Schutz vor Wetter und “Kälte”.

Ich blieb, wie meistens, optimistisch und bedürfnisorientiert.

“Wenn wir alle eine Nacht im warmen Bett geschlafen haben, gehts uns besser.”

Zwischenstop 5: Groß Laach, Ferienwohnung

 

Wir sind nochmal etwa 170 km gefahren und haben eine schnuckelige Ferienwohnung gefunden. Mittlerweile sind wir im Osten Deutschlands angekommen und kommen der Küste immer näher. Noch 200 km trennen uns von unserem nächsten festen Ziel: Stralsund. Hier treffen wir langjährige Online-Freunde.

Glücklich im Trockenem und Warmen

Gestern sind wir glücklich, wenn auch müde angekommen. Die Besitzerin war so lieb, uns unsere Wäsche zu waschen und zu trocknen. Sie war sich nicht sicher, ob die Waschmaschine hier in der Ferienwohnung funktioniert.

“In einer Nacht bekommen Sie das sowieso nicht trocken, bringen Sie’s einfach rüber, ich stell’s Ihnen dann morgen früh einfach rein.”

Ich war völlig baff, so lieb empfangen zu werden.

Bezüglich meiner Vermutung, wir hätten einfach nur Bedürfnisse nach Wärme, Komfort und Schlaf hatte ich mich leider vertan. Ja, diese Bedürfnisse waren bei allen vorhanden und verstärkt, aber nicht durch vorherigen Mangel, sondern durch Krankheit. Ich habe heute Bauchschmerzen, Michael hat die halbe Nacht im Bad verbracht mit Brech-Durchfall. Der Zwerg hat Durchfall, ist aber als einziger quick fidel. Es heißt nun also einen weiteren Tag regenerieren.

Das hat uns nochmal gezeigt, wie schwer es sein kann, die eigenen Bedürfnisse zu deuten und dass gerade offene Bedürfnisse in Kombination mit Wetter einen relativ schnell zum Zweifeln bringen können.

 

Camping im Wespenjahr

Leben im Einklang mit der Natur
So kannst du ungefährdet draußen essen. Wir teilen.

Aggressive Wespen? Du bist auch gereizt, wenn du nicht genügend Nahrung zu dir nimmst.

2018 ist ein Wespenjahr. Wer gerne draußen ist(s)t, wird es schon festgestellt haben: Dieses Jahr sind viele Wespen unterwegs. Deutlich mehr als die letzten Jahre. Zusätzlich haben die Wespen durch die Trockenheit Schwierigkeiten, in der Natur genügend Nahrung und Flüssigkeit zu finden.

Sobald wir etwas Süßes oder Fleisch essen, sind gleich fünf am Start. Eine Herausforderung, vor allem, wenn Panik vor Stichen dazu kommt. Manche Menschen vermeiden es sogar, draußen zu essen.

Wie funktioniert das beim Camping? Sitzen wir beim Essen hinter verschlossenem Moskitonetz? Auch bestimmt eine Variante, aber nicht unsere.
Von einem guten Freund haben wir uns den Wespenteller abgeschaut. In doppelter Variante. Hinter unserem Zelt lagern wir benutztes Geschirr und Abfall bis zur Reinigung/Entsorgung. Dort steht ebenfalls unsere Wespentränke: eine flache Schüssel mit süßem Getränk. Dort geht es sprichwörtlich zu wie im Bienenschlag. Ca. 20 Wespen tummeln sich dort stets.

Zusätzlich stellen wir bei Mahlzeiten einige Meter entfernt von uns einen Teller mit einigen Brocken von unserer aktuellen Nahrung auf.

Alle sind zufrieden und niemand wird gestört oder gar gestochen.Vorsicht bei nasser Badekleidung: die Wespen kommen, um zu trinken.

Sollte es doch zu einem Stich kommen:

Interessant zu wissen: eine allergische Reaktion entsteht wenn überhaupt beim 2. Stich im Leben, denn nach dem 1. Stich kann der Körper erst Antikörper bilden. Vorher kennt er das Gift nicht.

Hausmittel: einen Löffel mit warmem Wasser/Kaffee/Tee erhitzen und auf den Stich drücken, zerstört das Eiweiß. Erst anschließend kühlen und z. B. mit Zwiebel einreiben, um einer Entzündung entgegen wirken. Außerdem ziehen die ätherischen Wirkstoffe der Zwiebel das Gift heraus.

Selbstverständlich ist es unverzichtbar bei Anzeichen einer starken Reaktion einen Arzt aufzusuchen oder die 112 zu wählen.

Ich war am Ziel meiner Träume. Ich hatte “das große Ziel” erreicht!

Warum große Ziele in ihrer Absolution dich unglücklich machen.

Ich hatte “es” geschafft. Ich war ein schwer traumatisiertes Mädchen und habe jahrelang Therapie gemacht, um “eine gute Mutter werden zu können.” Mir war klar, dass ich eine Familie gründen wollte. So richtig altmodisch: Mama, Papa, 2 Kinder.

Mann war langer keiner in Aussicht. Aber ich war auch noch nicht bereit. Ich wollte so lange Therapie machen, bis ich fähig war, eine verantwortungsbewusste und liebevolle Mutter zu sein. Mir war klar: ich wollte nicht meine ganzen Störungen an mein Kind weitergeben. 

Während einer Tablettenumstellung vor 5 Jahren war ich in einer Tagesklinik und half liebevoll einer Zwillingsmama mit Wochenbett-Depression Tag für Tag mit ihren Babys.
Für mich waren diese Babys die größte Therapie. Diese hilflosen Würmer zeigten mir, wie gut es tat, zärtliche Verantwortung zu übernehmen.
Die Therapeutin fragte mich eines Tages: “Warum haben Sie eigentlich keine Kinder?”
Ich warf ihr meine ganzen Glaubenssätze wie ein Sprudel an den Kopf. Das ich Angst hätte, emotional zu überflutet zu sein um mich um ein Kind kümmern zu können, wie es ihm gebührt. Dass ich doch “krank” wäre,…
Sie sagte mir, dass ich über die Maßen empathisch wäre und sie sich vorstellen könnte, dass ich eine sehr liebevolle Mama wäre.
Meine Augen formierten sich zu Bauklötzen. War das das therapeutische “Go”? Das war es.
Ihre Einschätzung teilte ich. Aber war ich wirklich bereit?
Einen wunderbaren Mann hatte ich ja tatsächlich an der Seite. Verlobt. Das Geld stimmte auch, grundsätzlich wären die Voraussetzungen vorhanden.
Die Entscheidung, eine Familie zu gründen, war gefallen. Wir heirateten und über die Hochzeitsvorbereitungen fiel ich in einen Rausch an Hormonen. Ich flog förmlich. Ich schwebte über der Erde. Ich konnte meine Tabletten komplett absetzen und war dennoch stabil. Mein Wunsch, nicht schwanger zu sein an der Hochzeit, wurde nur bedingt erfüllt. Ich war schwanger, aber ich wusste es nicht. Drei Tage nach unserem Rauschenden Fest an einem See, das drei Tage lang ging, war der Test positiv. Weiter gings durchs Meer der Hormone. Ich schwebte eher auf Wolke 21 als auf Wolke 7…. jaja, die starken Emotionen… ich war auf der Zielgeraden. Meine großen Träume erfüllten sich nach 10 Jahren Arbeit an mir selbst.
Dann kam nach einer sehr schwierigen Schwangerschafts-Endphase mit ständigen Arztbesuchen und Krankenhaus-Aufenthalten endlich unser Winzling auf die Welt.
Nie hatte ich so gefühlt. Nie war ich so voller Liebe für ein Menschenwesen gefühlt. Ich dachte, mein Herz platzt. Doch es platzte nicht, die Liebe durchströmte und füllte mich.
Das große Ziel. Das Paradies. Jetzt bin und bleibe ich für immer glücklich. 
Das Schicksal zeigte mir, dass Glück nur aus einem selbst kommen kann. Das Leben gab uns den saftigsten Arschtritt ever. Unser Würmchen brüllte tagtäglich, das die Wände wackelten. Bis zu 12 Stunden.
Da waren sie wieder, die Glaubenssätze. “Siehste. Hab ich doch gesagt. Ich hätte nie ein Kind bekommen sollen. Was soll ich jetzt tun? Wenn ich zum Jugendamt gehe, werden sie ihn mir wegnehmen, weil ich zu krank bin. Ich als psychisch kranke Frau hätte niemals ein Kind bekommen sollen.
Nach außen hin lächelte ich unter Panda-Bären-Augenrändern. Mimte die glückliche Mutter. Doch ich bereute zu tiefst.
Verschiedene Menschen versuchten mich im Laufe der Zeit aufzubauen, sobald ich sie einweihte in einen Teil meiner Gedanken. “Ich als Arzt hatte auch ein Kolikbaby und ich konnte ihm nicht helfen.” “Ich als Psychologin habe ein Kind, das nicht spricht.” “Ich als Hebamme habe ein 2 Kg-Baby bekommen.” “Ich als Sozialpädagogin habe schwierige Teenager.”
Mir war der Sinn damals nicht klar. Ich konnte mit diesen Aussagen nichts anfangen. Im Heute ist mir klar: Du identifizierst dich mit dem, was du bist, was du glaubst. Und es ist völlig egal, ob das ein Helfender Beruf oder ein Stigmata ist: Du denkst, dir als, was auch immer, dürfe das nicht passieren.
Ich erholte mich nur langsam. Ich bereute lange, Mutter geworden zu sein. Paradies… pah! Von wegen!
Ich fraß mich durch Bücher, bis ich völlig verunsichert war. “Ich bin eine gute Mutter.” “Jedes Kind kann schlafen lernen.” “Jedes Kind kann Regeln lernen”. (So eine Mutter wollte ich niemals sein, flog in die Ecke.) “Emotionale Narben aus Schwangerschaft und Geburt aufarbeiten.” “So beruhige ich mein Baby” “Nein aus Liebe.” “Elterncoaching.” “Leitwölfe sein.” Das war schon eher meine Richtung. Bedürfnisorientiert auf mein Kind eingehen, war doch das, was ich wollte, was sich gut anfühlte. Worauf er auch am besten reagierte. Also beachtete ich die Bedürfnisse von meinem Baby. Wurde zur Löwenmama. Ein falsches Wort gegenüber mir oder meinem Kind und ich brüllte. Ein Löwenmama-Brüllen. Auch dem Papa gegenüber. Gemeinerweise. Er hatte es nicht leicht mit uns.
“Sollte soviel heißen wie: Halts Maul, du kennst weder mich noch mein Kind.”
Ich war bedürfnisorientiert, bis ich im Burnout war. Bis nichts mehr ging. Akku leer. Da hatte die Löwenmama sich wohl verschätzt. Bedürfnisorientiert bedeutet, die Bedürfnisse aller zu beachten. Auch und gerade die eigenen. Ups.
Nun mit leerem Akku musste ich zumindest lernen, meinem Mann zuzutrauen, ein guter Papa sein zu können. Ich war fertig.
“Sie rennen ernsthaft mit einem Schreibaby und Wochenbett-Depression 13 Monate durch die Gegend, kommen hier her und erzählen mir, Sie seien eine schlechte Mutter? Ich weiß nicht, woher Sie diese Kräfte genommen haben. Bei einer Wochenbett-Depression kriegen andere nicht mal die Füße vors Bett und Sie tragen gleichzeitig ein Schreibaby ein komplettes Jahr durch die Welt. Sie sind in Wahrheit eine Superheldin. Sie haben übermenschliches geleistet.”
Huch? Das war harter Tobak. Solche Fakten und Vergleiche zeigten mir, dass ich gar nicht schlecht oder nicht genug leistungsfähig oder zu wenig belastbar war.
Du bist was du glaubst. Diese Frau lies mich glauben lernen, eine Superheldin zu sein. Mit lieben Worten, mit dem engelhaftesten Lächeln, mit Methoden wie Hypnotherapie.
Meine Seele heilte.
Dennoch… war das nicht das Paradies. Das Glück im Außen zu suchen hat mir nichts genutzt. Selbst ein wunderbarer Mann und ein großartiger Sohn können das nicht. Und das ist auch gut so. Gerald Hüther würde sagen: “Sie haben ihren Mann und ihr Kind zum Objekt gemacht. So wie Sie es in ihrer Kindheit gelernt haben. Zum Glück haben beide Ihnen den Mittelfinger gezeigt. Auf ihre Art.”
Und genau deswegen wird ein bestimmtes Ziel niemals das Paradies bringen. Das Paradies ist in deinem Kopf und deinem Herzen. Dauerhaftes Glück erreichst du nur durch inneres Glück und inneren Frieden.

Ich habe mein Herz weit weggestoßen.

Warum Loslassen dich weich macht

Viele von uns wollen irgend etwas überdecken, übertünchen, abmildern oder auspolstern. Mit Schokolade, mit Zeug, mit Substanzen, mit Aufmerksamkeit und falsch verstandener Liebe, mit Arbeit und Leistung, mit Perfektionismus,….

Ich fühle mich momentan durch das Auflösen unserer Wohnung: NACKT. Weich. Sensibel. Verletzlich.
Geschätzte 10 Themen sind emotional auf einmal aufgeploppt.
Ich bin wieder meinem wunden Kern ein großes Stück näher gekommen. Habe Wunden gefühlt, betrauert, gesehen von denen ich nicht wusste, das es noch Wunden sind.

“Da war ich doch schon mit drei Leuten dran. Ist das denn immer noch nicht gut?”

Offenbar so gut, dass die Wunde sich zeigen mag.
Gegenstände, Zeugs, tonnenweise Kleidung waren das Pflaster für meine Wunden. Jahrelang auch Substanzen unterschiedlichster Art.
Ich habe überdeckt, übertüncht, abgemildert, SICHTBAR ausgepolstert und betäubt, Schmerz zerschnitten.
Was hat es gebracht? Erleichterung? Kurzfristige vielleicht. Was ich wirklich getan habe: ich habe mein Herz weit weggestoßen. Ich habe es weggedrückt so gut ich konnte.

Ich habe andere beschuldigt, habe sogar wirklich geglaubt, sie seien Schuld. Meistens waren das Menschen, die nicht bereit waren, mein Herz für mich zu tragen, damit ich es nicht fühlen musste.
Ich konnte mein Herz nicht (er-)tragen. Es war zu schwer für mich.
Wie bin ich aus dem Dilemma rausgekommen?

 

Mir wurde gezeigt, wie ich mein Herz tragen kann, ohne unter der Last zusammen zu brechen und gleichzeitig wurde mir gezeigt, wie ich mein Herz “ausschütten” kann. Den Beutel leeren. Das ist es, was wir im Heute in unseren Begleitungen und Kursen machen: Wir zeigen dir, wie dein Herz wieder leichter wird. 

Heute ist mein Herz nicht mehr schwer, aber ich habe ähnlich wie ein Luftballon mit Pappmasché viele, viele Lagen an Pflastern drüber geklebt.
Ich bin seit ZWEI Jahren damit beschäftigt, diese Pflaster wieder abzuwickeln.
Oh, da ist ja auch noch eins…. was ist da denn drunter versteckt? AUA… das mag ich eigentlich nicht fühlen… aber nur wenn ich es fühle, kann es heilen. 
Um den Schmerz, der sich darunter verbirgt, aushalten zu können, ist es wichtig zu wissen, wie so ein Herz zu (er-)tragen ist. Der Kreis schließt sich….

Wo kannst du den Kurs oder das Einzelcoaching buchen?
Bald… jetzt gerade, sind unsere Herzen dran. 
Wir fühlen. Wir sehen. Wir schauen unter Pflaster. Wir finden Pflaster und Wunden. Wir lassen los…..

Wie du lernen kannst, dein Herz zu tragen?
Das erfährst du mit einfachsten Mitteln, die (fast) jeder Mensch besitzt, in unserer Facebook-Gruppe:
Selbstliebe durch Ordnung und positives Denken.

“Ich habe mein Herz weit weggestoßen.” weiterlesen

Loslassen von Kleidung

Ho’oponopono ich bin die schöpferin meines Universums.
Ich liebe mich für meine Zähigkeit und meine Fähigkeit zur Transformation in rasender Geschwindigkeit.
Zack, Zack,Zack. Sobald ein Thema offen liegt, ist es wie Karten mischen und auslegen. Alea jackta est. Die Würfel sind gefallen. Die karten neu gemischt und ausgelegt.
Dankbarkeit ist wie Öl im Feuer der Veränderung. Angst hingegen ist wie Beton. Angst führt dich nicht weiter. Dennoch ist sie ein Wegweiser zu meinen Themen. Da wo die Angst ist- da geht’s lang. Huiii. Lass uns verschnaufen, so gut es geht. Es nützt nichts, das Tempo zu beschleunigen wenn wir schlittern. Komm zurück in die Balance. Erdung. Danke. Danke für so viel wunderbare Fülle. Jetzt erst wird mir bewusst, wie viel ich besitze. Warum glaubt das kleine Mädchen in mir, Kleidung für drei Sommer besitzen zu müssen? Du kannst nur ein T-Shirt auf einmal tragen. Du bist kein Mensch, der sich 3x pro Tag umzieht. Wozu also die dreifache Menge?

Was glaubst du zu verlieren, was du mit 3x soviel Kleidung ausgleichen möchtest?
Der Schutzpanzer darf gehen, aber die schusssichere Weste bleibt in der Hinterhand?
Vertrauen benötigt keinen doppelten Boden. Vertrauen ist der doppelte Boden.

Sag dem Universum war du benötigst und es wird zu dir kommen, so wie alles von irgendwoher geregelt wird.
Empfange dankbar und Gib dankbar wieder.

Was möchte das kleine Mädchen in mir festhalten? Ich bin groß und erwachsen. Ich nehme meine kleine in den Arm.
“Weißt du, du hast viel verloren und viel kämpfen müssen. Du wärst so klein und schon eine Kriegerin. Ich verstehe dass du dich festklammerst an allem was da ist. Aber weißt du? Wir wollen springen. Springen ins leichte leben und die freiheit. Wie gut kannst du springen, während du dich festhältst?
Festhältst an Gegenständen und Stoff?
Du hast genug. Du bist genug. Lass endlich los und lebe. Flieg wie ein adler und vergiss den Spatz, der du glaubtest, der du bist. Spann deine Flügel aus und flieg. 💗
Du hast längst mächtige schwingen. Du darfst ihnen trauen. Sie tragen dich durch die Luft.

Ich verzeihe mir, das ich festgehalten habe. Festgehalten habe an allem, was da war.
Wortwörtlich. Ich brauchte als kleines Mädchen Halt, Halt, den ich nicht bekommen habe. Das kleine Mädchen wurde nicht gehalten, es musste als Kriegerin durchs Leben gehen.
Die Kriegerin ist müde. Müde vom kämpfen und festhalten. Lass los. Spann die Flügel auf und flieg, flieg in die Freiheit. 💗, Ich nehme dich an der Hand. Tröste dich, beschütze dich. Die Flügel tragen. Ich habe sie selbst gebaut. Feder um Feder zusammengesammelt. Bis sie plötzlich groß und stark waren.

Es tut mir leid, das du so lange kämpfen muustest. Ab jetzt darfst du fliegen. Frei über dem Horizont. 💗
Danke, dass du es so gut ausgehalten hast, zu warten auf diese großartigen Zeiten. Das Warten hat sich gelohnt. 😊

Besuch in der zukünftigen Gemeinschaft

Das bedeutet für uns Zusammenleben in der Gemeinschaft.

Ein großer Topf steht leise blubbernd auf dem Herd. Ein Teil der Erwachsenen sitzt gemeinsam in der Küche, kocht, schnippelt und putzt Salat. Es ist teils ruhig, harmonisch, fast schon meditativ.

Teils typische Hektik beim Kochen, strukturierte Aufteilung von Schneidbrettern, Gemüse und Schüsseln. Gemeinsam kochen für sieben Personen. Heute gibt es Spaghetti-Bolognese mit frischem Gemüse und einem gemischtem Salat.

Eines der drei Kinder steckt den Kopf zur Tür herein. “Essen? Hunger!”

“Gleich fertig. Wenn du möchtest, darfst du die Teller schon mal rüber tragen.” stolz nimmt die dreijährige die Kinderteller entgegen.

Sie darf helfen, sie hat auch eine Aufgabe. Sie trägt zur Gemeischaft bei.

Das Klappern der Teller ruft die anderen beiden herbei. Auch sie nehmen gerne Geschirr entgegen.

“Piep,Piep,Piep. Wir ham uns alle lieb. Jeder isst soviel er kann, nur nicht seinen Nebenmann. Piep, Piep,Piep, wir ham uns alle lieb. Bravo!gut gekocht! Wir klatschen.”

Mit sieben Menschen gemeinsam essen. Nicht nur die Kinder lieben dieses Ritual. Auch den Großen geht das Herz auf. Gemeinschaft. Zugehörigkeit. Wertschätzung.

Was sonst manchmal zu Unmut führen kann, wird von den Kindern mit Freude, mit Bestimmtheit eingefordert: Jetzt geht es ins Bad zum Zähneputzen. Alle drei zusammen. Gekicher. Rangeleien um den besten Platz am Waschbecken. “Hier ich zähneputzen!”

Ein Erwachsener bringt die Kinder ins Bett, hilft ihnen beim Zähneputzen und umziehen.

Die anderen Erwachsenen räumen den Tisch ab, räumen das Geschirr in die Spülmaschine, stellen Knabberkram, Getränke auf den Wohnzimmertisch. Erwachsenenzeit.

“Die Mamas kommen bitte zum Gute Nacht sagen.”

Im Kinderzimmer stehen ein Feuerwehrbett und ein Hochbett. Alle drei Kinder schlafen zusammen. Ich gehe von Bettchen zu Bettchen zu Bettchen und wünsche eine gute Nacht. Seeliges Kinderlächeln. So schön.

Letztens ist die dreijährige auf der Couch bei Mama eingeschlafen und unser Kleiner beim Papa im Gästezimmer.

Der siebenjährige geht ins Kinderzimmer, sieht die leeren Betten und ruft: “Also, alleine schlafe ich sicher nicht!”

Verständnisvolles Lächeln. Wir großen würden auch nicht alleine schlafen wollen. Unser Zwerg braucht gerade eine Extra-Portion Papa. Nach ereignisreichen Tagen kommt er nur schwer runter.

Der siebenjährige kuschelt sich zu seiner Schwester und der Mama auf die Couch.

Ich gehe in den Garten. Atme die kühlere Abendluft genussvoll ein. Manchmal habe ich auch Lust, nochmal in den Pool zu steigen. Diese Stille! Ich bin hochsensibel und darf gut auf mich achten. Erdung. Nach nur wenigen Minuten bin auch ich runtergefahren.

So sehr ich das alles hier liebe: ich bin froh, wenn die untere Wohnung im Haus frei wird, und wir mehr Platz haben. Bis dahin werden noch einige Monate vergehen, wir werden oft herkommen und viel reisen.

Zuhause ist da, wo dein Herz wohnt.

Ich gehe wieder nach Oben. Die Kinder schlafen. Im TV läuft Sascha Grammel. Zum ersten Mal seit einem Jahr freue ich mich über den Fernseher. Wir gammeln zu viert auf der Couch. Quatschen, klönen, lachen. Manchmal ist es auch ganz ruhig. Ein oder zwei Lesen oder spielen Handyspiele. Es darf so Sein, wie es gerade ist. Wie jeder es gerade braucht.

Das bedeutet für uns Reisen und Freiheit

Es wird ein Regenbogen-Flug 💗 vorbei an Wolkenbergen aus Zuckerwatte, Baden in einsamen Seen,…. 💗Streifen durch Wälder voller Feen und Naturgeister, naturduschen im Sommerregen, gemütlichen Abenden im zelt irgendwo am Strand 💗 nur wir und das Rauschen des Meeres 😍 geselligen Abenden an Feuerstellen mit Gesang und trommeln 💗
Klönen an Küchentischen ehemaliger onlinebekanntschaften, die wir als Freunde Verlassen, grandiose transformierende coachings gegen Kost und Logis. 😍
Tanzen im Mondenschein mit energetischen Menschen 💗
Urlaub auf dem Bauernhof für unseren kleinen “Jubelzwerg”. 😍
Kerzenlicht in lauen Sommernächten…. Haaaach…. Das wird wunderbar 💗

Ich habe so viel Liebe in mir, aber niemand will sie haben.

An alle, die die Fähigkeit zu tiefer Liebe haben und oft enttäuscht werden:
Nie habe ich mich öffentlich so verletzlich und sensibel gezeigt.

Spannend, was mich in letzter Zeit für Themen erreichen. Themen, die mir von früher schmerzhaft bekannt sind.
Ich habe mit etwa 18 Jahren schon Gedanken und Gedichte verschriftlicht.
Damals lag ich einsam, traurig und sehnsuchtsvoll in meiner Unterkunft.
“Ich habe so viel Liebe. Wo soll ich hin mit all meiner Liebe?” Schrieb ich. “Niemand will sie. Sie wird nur belacht, beschmutzt oder mit Füßen getreten.”

Ich habe diesen Mann so sehr geliebt. Ich liebte ihn mit jeder Faser.
Wenn wir wochenends gemeinsam betrunken aus der Kneipe stürzten, kam er stets mit zu mir. Er war heiß. Er war ein Hengst im Bett. Er war gleichzeitig aber auch sehr liebevoll. Diese liebevolle Art machte mir Wochenende für Wochenende neue Hoffnung.
Wochenende für Wochenende strahlte ich innerlich: ich hatte es wieder geschafft. Wieder kam er mit zu mir.
Er hat vermutlich auch gedacht: und wieder habe ich sie rumgekriegt.
Ein Freund meinte damals zu mir: so kommst du nie über ihn weg. Dieser Mann ist wie eine Droge für dich. Du verhältst dich wie ein Junkie vor dem nächsten Schuss.
Ich habe damals gelacht und gesagt: ICH? Droge? Ich bin es doch, die ihn immer wieder Abschleppt. Ich hab ihn doch voll in der Hand! Wenn, dann ist er süchtig nach mir!

Ja, das dachte ich. Wochenends.
Die Woche über lag ich jeden Tag traurig im Bett und verzehrte mich nach ihm. Die Sehnsucht fraß mich auf. Er meldete sich nie.
Manchmal habe ich mich von der Telefonzelle aus selbst auf dem Handy angerufen, um zu schauen, ob mein Telefon defekt war.

Viele Menschen, männlich und weiblich wenden sich in Heute an mich und schreiben mir ähnliches.

“Ich gebe und gebe, aber es ist scheinbar nicht genug. Er meldet sich nicht und beschwert sich, ich würde klammern”.

Das Muster setzte sich eine ganze Weile fort. Ich war oft nur gut fürs Bett und bemerkte es oft nicht einmal.

Selbst als ich in einer längeren beziehung war, mit 23, ging mein damaliger Freund mehrmals im Monat “kurz zu nem Kumpel” und kam tagelang nicht nach Hause.
Ich verzehrte mich, ich vermisste ihn. Erst war ich ungehalten, dann stinksauer, dann traurig.
War ich so wenig wert, das es nicht nötig war3 , abends wieder heimzukommen oder mir wenigstens Bescheid zu sagen?
Nach so 3 Tagen ging ich ihn meist holen.
“Was hast du denn? Du weißt doch wo ich bin.”
🙄 Ich solle mich nicht so anstellen und nicht so klammern. 🙄
Er war ein Meister der Manipulation und Worte. In Diskussionen kam ich nie gegen ihn an. Er drehte mir die Worte im Mund herum und erzählte mir, ich sei krank. Ich zweifelte an meiner Wahrnehmung. Ich hinterfragte MICH ob ich wirklich überreagierte. Ob ich klammerte und wirklich zu viel von ihm forderte. Ich war zu tiefst verunsichert. Gleichzeitig sagte meine Intuition mir, dass es nicht falsch sein kann, zu erwarten, dass der Partner, mit dem man zusammen wohnt, abends nach Hause kommt oder wenigstens Bescheid sagt. “Das ist halt Carina Mal wieder.” Sagte er oft zu Freunden, wenn ich wütend war. Wenn ich verletzt und traurig war.
Dennoch verzehrte ich mich auch hier mit jeder Faser meines Seins nach ihm.
Ich dachte, ohne ihn müsse ich sterben, zerbrechen.
Ich habe ihn mehrmals rausgeworfen, als es mir reichte. Aber ich kam ohne ihn nicht klar und dachte, ich könne nicht ohne ihn leben.
Bin immer wieder angekrochen. “Da bist du ja wieder.” Sagte er. “Hast du dich wieder eingekriegt?”
Abends nach einer Versöhnung wartete stets gigantischer Sex auf mich. Er war regelrecht animalisch. Er hinterließ großzügig gewisse spuren und gab damit an. Für so 14 Tage glänzten meine Augen wieder. Seine auch. Aber es hielt nie lange an, bis ich “halt Carina Mal wieder” war.
Während ich das schreibe, kommt die Trauer und die Verlassenheit wieder wie hoch.
Ich war sein Spielball. Irgendwie wusste ich es, aber irgendwie dachte ich auch, ich wäre wohl wirklich krank.
Meine Mitbewohnerin hat mich irgendwann befreit. Es hat lange gedauert, bis ich es als Befreiung sehen konnte, dass sie sich von ihm schwängern lies. Ich hatte schon früh einen Kinderwunsch, aber mir war immer klar, das ich mit diesem Mann kein Kind wollte.
Die beziehung zwischen den beiden hat nicht sehr lange gehalten. Aber doch eben lange genug, um über ihn wegzukommen.

Als ich langsam wieder zu mir fand, wieder zu Selbstvertrauen kam, beschloss ich, das nie wieder Männer so mit mir umgehen würden. Nie mehr. Die Kriegerin in mir war zurück.
Es gab schon noch 2-3 Rückfälle, ja.

Der darauf folgende Mann zeigte mir, dass Liebe ehrlich sein kann. Tief. Verbindend. Nah. Bestärkend. “Du schaffst das schon.” Sagte er oft zu mir, wenn ich zweifelte. Er war überzeugter von mir als ich.
Dennoch hat die Partnerschaft nur 2 Jahre gehalten. Irgendwann gingen die Interessen und Zukunftswünsche klaffend weit auseinander.

Ich versank im irgendwo. Ich war eine Feder im wind. Aber ich lebte. Gefühlt zum ersten Mal.
Ich entwickelte ein Gefühl dafür, was ich wirklich wollte und wie ich es erreichte.
“Werde jemand, den man gerne liebt.”
Werde frei und unabhängig, lerne für dich selbst einzustehen. Und verzeih dir, wenn es Mal anders läuft.” Las ich in einem Buch.
Erfülle und nähre dich selbst. Irgendwie klang das gut.
Ich beschloss, frei und unabhängig zu sein und mein Leben jetzt selbst zu leben. Ich beschloss, das ich niemanden mehr an meiner Seite brauchte. Ich beschloss, erwachsen zu sein und den Moment zu leben. Und genau das tat ich.
Mein bester Freund -online- begleitete mich. Wir hatten uns lange nicht gesehen. Er kannte meine Fehler, meine schwächen, er blickte auf den Grund meiner Seele. Er wohnte weit weg.
Wir trafen uns wieder auf drängen von Freunden. Ich sah ihn – und wie unsere Freunde schon geahnt hatten- es machte Peng. Es durchfuhr mich wie ein Stromschlag.
Mit Michael ist es irgendwie einfach. Topf und Deckel. So vertraut. So nah. “Ihr wirkt wie eine Einheit” hören wir oft. “Ihr seid ein Wir-paar”. Euch gibt es nur im Doppelpack. Auch nach sieben Jahren noch. Mittlerweile verheiratet und Eltern. 💗

Egal, wie oft du verzweifelst. Egal, wieviele Tränen du wegen einem Menschen vergießt:
Der Mensch, der wirklich zu dir passt, der dich aufrichtig liebt, wird niemals wollen, dass du wegen ihm weinen musst. 💗